Sahnetortencarpaccio - das Buch!


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Der Name der Hose

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Der Name der Hose

Was will man denn bitte bei dem Wetter schreiben, he?? Dass ich aus lauter Frust so viele Trüffelpralinen gefuttert habe, bis meine Hose kapitulierte? Gut, gebe ich es halt zu – ich habe schon wieder eine Hose dahingemeuchelt! Aber es war nicht meine Schuld, sondern die der arbeitsverweigernden Nähte an der Rückseite….

„Gib auf Hose, du hast keine Chance gegen dieses halbe Hähnchen mit seiner Pommes Armee und der Gefolgschaft von Creme bruleé! Ergib dich so lang noch Zeit ist und trenn die Nähte freiwillig auf!“ Und die Hose, obwohl ihr Überlebenswille noch nicht ganz erloschen war, wusste um ihre begrenzten Chancen in diesem ungleichen Kampf. „Hosenknopf an Big Bottom-Sektion – Countdown für Sprengung einleiten!“ befahl Kommandant Mopsberger. „Aber Captain!“ rief sein erster Offizier. „Wir befinden uns noch im Büro!! Eine Sprengung hier kann ungeahnte Folgen haben und die Herrin der Hose in ernste Schwierigkeiten bringen!“ „Das stimmt natürlich Nummer 1, aber es wäre ein riesen Spaß, nicht wahr? Die beiden letzten Notsprengungen sind schon wieder so lange her. Da waren sie noch ein ganz kleiner Faden auf der Garnrolle! Wir haben das Mutterschiff schon in der Uni und am Kopiergerät im Freien stehen lassen. Nicht aus Bosheit, sondern um die Luftzirkulation und damit den Auftrieb als Gegengewicht zur Gravitation gezielt zu verbessern.“ „Sie sind ein großer Stratege, Kommandant! Countdown eingeleitet. 10…9…8…7…6…5…4…3…2…1……Naht lösen!“

Und so kam es, dass sich eine dritte Hose auf solch unrühmliche Art verabschiedete. Zwei der vier Buchstaben bekamen mit einem Mal entschieden zu viel Sauerstoff ab. Nun verstand ich auch, warum mir eine Gruppe von Kollegen auf dem Rückweg von der Kantine bis in den Fahrstuhl gefolgt ist. Vielen Dank auch für die Information Freunde. Ich hoffe ihr tackert euch mal aus Versehen die Ohren am Schreibtisch fest. Ich geh jetzt eine neue Hose kaufen. Aus gehärtetem Stahl.

Wen es interessiert, wie ich die beiden anderen Hosen verlor, der kann es hier nachlesen:

 

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Warum ich nun schon zum zweiten Mal im Freien stand...

Der Hosenkauf an sich ist ja schon keine leichte Aufgabe. Wo ich hinschaue sehe ich Hüfthosen, bei denen ich Angst haben muss, dass man sobald ich mich leicht nach vorne beuge, Licht am Ende des Tunnels sieht. Zudem sind die Hosen meist so lang, dass ich mir aus dem überschüssigen Teil noch eine zweite Hose schneidern könnte. Dies kann bei mir nicht mal durch das loriot’sche „Eintragen der Sitzfalte“ behoben werden. Kurze Beine bleiben nun mal kurze Beine. Man merkt schon, ich habe ein nicht ganz unbelastetes Verhältnis zu meinen Beinkleidern….

 

noch verstärkt wurde dies durch ein Erlebnis der luftigen Art in der letzte Woche:

 

Ein sonniger Arbeitstag stand vor der Tür. Gutgelaunt zog ich meine trendige Cargohose an und wählte ein passendes Oberteil aus. Himmel, sah ich gut aus! Ich setzte mich auf meinen Bürostuhl und werkelte ca. 2 Stündchen vor mich hin, bis ich aufstand, um zum Drucker zu gehen. Plötzlich hörte ich ein seltsames Gurgeln aus der Ecke meines Kollegen. Er hatte sich wohl an seiner Limo verschluckt. Prustend und wild gestikulierend versuchte er allerdings mich höflich darauf aufmerksam zu machen, dass meine Hose begann sich genau an meinem Allerwertesten aufzulösen. Augenblicklich wurde mein Hintern magnetisch von der Wand angezogen und ich sah mich in Gedanken schon wutschnaubend in den Laden stürmen, in dem mir diese offensichtlich minderwertige Qualität angedreht wurde. Ich rechnete mit einem kleinen Loch und meine Finger suchten nach Stoff, aber da war keiner mehr. Nicht mal mehr ein Fetzen. Kein einziger verdammter Faden. Die mittlere Naht hatte beschlossen einfach heimlich aufzugeben und dass obwohl die Hose nicht eng saß – das möchte ich noch betonen! Schnell band ich mir eine Jacke um und versuchte zumindest noch das allernötigste fertig zu stellen. Die Zwischenrufe meiner Kollegen (Jacke weg! Jacke weg!!) versuchte ich dabei zu ignorieren. Im Laden legte ich der verdutzten Verkäuferin die Hose auf den Tresen mit den Worten: „ Sie können sich nicht vorstellen wie viel Spaß ich heute damit hatte!“ Auf ihre Frage, was ich denn damit angestellt hätte, musste ich kurz innehalten um nicht noch vom Sicherheitsdienst abgeführt zu werden. Ich sagte schließlich, dass ich in der Nähe eines Atomkraftwerks lebe und wir immer Probleme mit Mutanten-Motten haben. Anstandslos bekam ich die Hose umgetauscht. Wäre ja noch schöner…..

 

Tja, aber ich sagte ja schon – das war bereits das zweite mal und wessen Schadenfreude noch nicht ausgereizt ist, der kann sich auch noch an der ersten Hosengeschichte ergötzen:

 

Ich fahre Motorrad. Zwar selten aber hin und wieder. Und wie jeden Winter vergesse ich natürlich die Batterie abzuklemmen und bei den ersten Sonnenstrahlen macht mein Moped keinen Mucks mehr. Also Batterie ausbauen und zu Daddy bringen, der im Besitz eines Ladegerätes ist. Dumm nur, wenn unbemerkt ein paar winzige Tröpfchen Schwefelsäure auf die Jeans tropfen. Jetzt glauben sie mal nicht, dass mir die Jeans augenblicklich vom Bein gefressen wurde. Nein. Das hat sich die blöde Jeans bis zum nächsten Tag in der Uni aufgehoben. Zuerst war da ein kleines Loch. „Oh wo kommt das denn her? Ach Mensch und die Jeans mag ich doch so!“ Innerhalb von 15 Minuten wurde aus dem kleinen Loch allerdings ein seeeehr großes. Weitere 10 Minuten später tackerte ich das rechte Hosenbein wieder am Bund fest, da es abgefallen war. Als die Vorlesung vorbei war, hielt ich mein Hosenbein fest und rannte so schnell ich konnte zum Auto. Sie sehen also – wenn ich mich kritisch über Hosen äußere, dann hat das Hand und Fuß und manchmal auch Bein!

 

Bildquellenangabe: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

Kommentare  

 
0 #2 Chocolate_eye 2013-11-13 20:17
Na zum Glück geht es mir da nicht alleine so!! :lol:
 
 
+1 #1 Steffi 2013-11-11 08:58
Haha, zuuuu gut ;-) So manches Mal ereilte mich auch schon diverses Malheur ;-) LG, Steffi